Sportkegel-WM 2017 in Dettenheim! Noch 61 Tage!

Für diejenigen, die nicht vor Ort sein können, aber kein Wurf verpassen wollen gibt es bei dieser Sportkegel-WM eine Neuheit – mit dem angebotenen Livestream (Informationen dazu werden noch bekannt gegeben) gibt es erstmals eine Live Moderation geben.

Michael Hohlfeld und Uwe Veltrup werden für Euch die Spiele kommentieren.

Heute möchte ich Euch Michael Hohlfeld vorstellen:

Fragen an Moderatoren – Michael Hohlfeld

Michael Hohlfeld ist im Kegeln ein absoluter Quereinsteiger. Der Ex-Radsportler, Fuß- und Basketballer zum persönlichen Vergnügen ist seit mehr als 30 Jahren Sportjournalist und Buchautor (zuletzt „EM-Helden 1960-2016“) und debütierte noch vor der Wende bei Deutschlands einziger jemals täglich erschienen Sporttageszeitung „Deutsches Sportecho“. Zum Kegeln kam er erst 2010; zunächst als Layouter für das Classic-Journal. Später stieg er als Webmaster ein und wurde schließlich Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Bowling Stahnsdorf in seinem Heimatort schaffte er es in einer 10er-Runde mal auf 226 Punkte, dank fünf Strikes in Folge.

YS : Kanntest du vorher KV Liedolsheim? Hast du die WM 2009 erlebt? Wenn ja, was war gut, was nicht so gut? Warst du schon auf verschiedenen WMs?
MH: Den KV Liedolsheim habe ich erst über das Kegeln kennengelernt. Auch von der WM wusste ich vor meinem eigenen Einstieg in die redaktionelle Arbeit nur, dass es die Deutschen ziemlich gut können und oft Medaillen bei internationalen Wettbewerben gewonnen haben. Aus Liedolsheim von 2009 ist ein fantastischer Film geblieben, der sehr gut die Emotionen und das Herzblut der Macher herüberbringt. Offensichtlich ist vom damaligen Feuer so viel Glut übrig geblieben, dass wir uns jetzt auf bemerkenswerte Heim-Weltmeisterschaften freuen können.

YS: Michael, du bist ja im DKBC sehr sehr engagiert im Bereich Medien und Presse und machst einen super guten Job! Bei der WM 2017 wirst du nun die Spiele live kommentieren? Wie findest du die Idee der Livemoderation? Freust du Dich, damit noch näher am Geschehen dabei zu sein?
MH: Weltmeisterschaften sind das Highlight für Sportler, insbesondere in nichtolympischen Sportarten. Das gilt natürlich auch für alle, die damit rundherum zu tun haben. Und Kegeln hat in dieser Hinsicht etwas, dass manchmal noch zu sehr im Verborgenen blüht. Ich erinnere mich noch immer mit Gänsehaut an einen Samstagmorgen in der bayerischen Provinz, als eine Sporthalle mit 1000 Leuten gefüllt war – früh um 8 Uhr! Das war das WM-Halbfinale 2015 der Herren in Speichersdorf gegen Ungarn, das jetzt schon legendäre 5:3.
Ich freue mich unbändig auf die WM in Dettenheim und werde die gesamte Zeit vor Ort sein. 2015 war meine erste WM. Dort haben wir schon live berichtet. Es waren zwar nur erste Gehversuche, auch seitens unseres Partners Tickaroo. Aber schon mit Höhepunkten. Nur einer davon: Startspieler Mathias Weber kommentiert während unseres Gesprächs live den Auftritt von Fabian Seitz im Mittelduo.
Insgesamt ist es schon etwas ganz anderes, Livebilder zu kommentieren, im Vergleich dazu, einen Liveticker zu schreiben. Wobei wir das in Speichersdorf mit den Organisatoren vor Ort am Ende sogar beides nebeneinander ganz gut hinbekommen haben. Dass dort die Position der einzigen Kamera recht eigenwillig war, ist sicherlich eine Anekdote für das eine oder andere After-Game. Einen Monat vor der WM 2015 sah es nämlich aus unterschiedlichen Gründen nicht danach aus, dass es überhaupt einen Livestream geben würde. Da sind die Voraussetzungen dieses Mal komplett andere. 2015 hatten wir beispielsweise ganze 25 Meter HD-Kabel zur Verfügung, diesmal sind es mehrere hundert Meter, weitestgehend komplett eingebaut.

YS: Was sind deine Erwartungen an die WM 2017?
MH: Persönlich möchte ich mit dazu beitragen, was sich die WM-Organisatoren für 2017 auf die Trikots geschrieben haben: neue Maßstäbe setzen. Mit Uwe Veltrup und Karl-Heinz Schmidt wollen wir bei den Übertragungen wirklich hautnah am Geschehen sein, egal ob es nun den U14-Einzelweltpokal, die U18-Weltmeisterschaften oder die Team-WM betrifft. Die Qualität, die wir über den gesamten Zeitraum bieten werden, ist ähnlich wie Brno 2014 nicht ganz zum Nulltarif zu haben. Dafür werden wir aber das fortsetzen, was international in Zalaegerszeg und Brno bei Jahreshöhepunkten zu sehen war, und – das ist jetzt schon versprochen: Wir werden es ausbauen.
Vom deutschen Team weiß ich um die Hingabe, mit der jeder Einzelne auf dieses absolute Highlight hinarbeitet. Eine Heim-WM ist aber auch eine riesige Herausforderung. Da das Optimale, wenn es darauf ankommt , auf die Bahn zu bringen, ist unendlich schwierig. Aber: Wir haben uns in allen Altersklassen in die Weltspitze zurückgekämpft. Jetzt gilt es, dass Erreichte zu bestätigen und zu verteidigen. Es beginnt bei der WM 2017 in jedem Wettbewerb neu mit dem ersten Wurf und dem ersten Sieg. Wird daraus eine Woge der Begeisterung oder eine Siegesserie wie beispielsweise 2015 bei U18-Sprintweltmeister Paul Sommer, der an einem Tag sieben von acht Starts im Tandem Mixed und Sprint gewann, erst Bronze und dann noch Gold holte, kommentiere ich das natürlich gern.

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